Cloud Migration · Azure · AWS · Souveräne Clouds

Cloud Migration Beratung: DSGVO-konform, mit EU-Datenresidenz — ohne Kontrollverlust

Vom Cloud-Readiness-Assessment über die Landing Zone bis zur Migration in Wellen und dem souveränen Betriebsmodell. Für Mittelstand, Behörden und regulierte Unternehmen, die in die Cloud wollen, aber Datenschutz, BSI C5 und NIS2 nicht verhandeln können.

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Migration ist kein Umzug. Es ist ein neues Betriebsmodell.

Die meisten Cloud-Migrationen scheitern nicht an der Technik, sondern an drei Dingen: unklaren Zielen („Rechenzentrum weg“ ist kein Ziel), einer Landing Zone, die erst nach dem ersten Sicherheitsvorfall entworfen wird, und einer Compliance-Diskussion, die beginnt, wenn die Daten bereits unterwegs sind. Das Ergebnis sind Budgetüberschreitungen, Audit-Feststellungen und eine Cloud, die teurer und unsicherer ist als das alte Rechenzentrum.

Wir drehen die Reihenfolge um: Erst Schutzbedarf und Regulatorik, dann Zielarchitektur und Anbieterwahl — Azure, AWS, Google Cloud oder eine souveräne Plattform wie die AWS European Sovereign Cloud, STACKIT oder IONOS —, dann eine Landing Zone als Code mit Identity, Netzwerk, Verschlüsselung und Logging, und erst dann die Migration in Wellen nach dem Cloud Adoption Framework. Datenresidenz in der EU, kundenkontrollierte Schlüssel und ein getesteter Exit-Plan sind dabei Architekturprinzipien, keine Zusatzoptionen.

Das Ergebnis: eine Migration, die der Datenschutzbeauftragte freigibt, der Prüfer abnimmt und der CFO versteht.

Für wen wir migrieren

Mittelstand & Industrie

Unternehmen, deren Rechenzentrum, Hardware-Lifecycle oder ERP-Upgrade den Wechsel erzwingt — und die Kosten, Sicherheit und Abhängigkeit gleichzeitig im Griff behalten wollen.

Öffentliche Verwaltung

Behörden und öffentliche IT-Dienstleister mit Anforderungen aus IT-Grundschutz, BSI C5, DVC-Strategie und Vergaberecht — inklusive Anbindung über ExpressRoute/Direct Connect und Identity-Migration nach Entra ID.

Regulierte Branchen

Gesundheit, Finanzen, Energie, KRITIS: Organisationen, die unter NIS2, DORA oder § 393 SGB V migrieren und dabei Nachweise, Lieferantenrisiko und Exit-Fähigkeit belegen müssen.

Unsere Leistungen entlang der Migration

1. Cloud-Readiness-Assessment (2–4 Wochen)

Inventar und Abhängigkeitsanalyse Ihrer Anwendungen, Bewertung nach den 6R (Rehost, Replatform, Refactor, Repurchase, Retire, Retain), Schutzbedarfs- und Datenklassifikation, TCO-Vergleich der Zielplattformen, regulatorische Anforderungen (DSGVO, C5, NIS2, IT-Grundschutz). Details: Cloud-Readiness-Assessment.

Ergebnis: Migrationsstrategie, Wellenplan, Business Case, Risikoregister, Anbieterempfehlung — als Entscheidungsvorlage für Leitung oder Gremium.

2. Zielarchitektur & Anbieterwahl

Single-, Hybrid- oder Multi-Cloud; Azure, AWS, Google Cloud oder souveräne Plattformen; Netzwerkanbindung, Identity-Strategie, Verschlüsselungs- und Schlüsselmodell, Backup und Disaster Recovery. Für Organisationen mit hohem Schutzbedarf in Verbindung mit unserer Souveräne Cloud Beratung.

Ergebnis: Zielarchitektur, Anforderungskatalog, Entscheidungsmatrix, Vertrags- und Vergabeanforderungen.

3. Landing Zone als Code

Aufbau der Landing Zone nach Azure Cloud Adoption Framework bzw. AWS Well-Architected: Management-Gruppen/Organizations, Identity (Entra ID, Conditional Access, PIM), Hub-Spoke-Netzwerk mit privater Anbindung, Policy-as-Code, zentrales Logging, Verschlüsselung mit kundenkontrollierten Schlüsseln — vollständig in Terraform oder Bicep, damit C5- und NIS2-Kontrollen reproduzierbar und nachweisbar sind. Details: Cloud Landing Zone & Greenfield-Aufbau.

Ergebnis: Produktive Landing Zone, IaC-Repository, Kontrollnachweise, Betriebsdokumentation.

4. Migration in Wellen

Pilotmigration, dann Wellen nach Abhängigkeit und Risiko; Datenmigration mit Integritätsprüfung, Cutover-Planung, Rollback-Pfade, Hypercare. Für Anwendungen, die modernisiert werden sollen: Containerisierung, Managed Services, Datenplattform-Migration.

Ergebnis: Migrierte Workloads mit Abnahmeprotokoll, Dekommissionierung der Altsysteme, aktualisierte Dokumentation.

5. Souveränes Betriebsmodell & Managed Services

FinOps, Monitoring, Patch- und Change-Management, kontinuierliche Compliance-Überwachung, Exit-Übungen — als Befähigung Ihres Teams oder als Managed Cloud Service. Grundlage ist unser Cloud Adoption Framework, das aus Migration ein Betriebsmodell macht.

So läuft eine Migration mit uns — die fünf Wellen

  1. Ziele ausrichten: Business-Treiber, Cloud-Vision, Kennzahlen, Anwendungsportfolio, Entscheidungsprinzipien.
  2. Plan erstellen: 6R-Bewertung, Wellenplan, Zielarchitektur, Business Case, Risiko- und Compliance-Plan.
  3. Ausführung vorbereiten: Landing Zone, Pilotmigration, Betriebsbereitschaft, Nachweise für Datenschutz und Sicherheit.
  4. Governance etablieren: Policy-as-Code, Sicherheitsrichtlinien, FinOps, automatisierte Compliance-Prüfung.
  5. Optimieren & skalieren: Kosten- und Performance-Optimierung, Modernisierung, kontinuierliche Verbesserung.

Die Wellen haben wir in unserer englischsprachigen Artikelserie ausführlich beschrieben: Cloud Adoption Framework in der Praxis.

Technologien & Regulatorik

Plattformen

Microsoft Azure, AWS (inkl. European Sovereign Cloud), Google Cloud, STACKIT, IONOS, Open Telekom Cloud; VMware- und Hyper-V-Quellen, Kubernetes, Datenbank- und Datenplattform-Migration.

Werkzeuge

Azure Migrate, AWS Migration Hub, Terraform/Bicep, Azure Policy, AWS Control Tower, Entra ID, ExpressRoute/Direct Connect, Microsoft Sentinel, HashiCorp Vault.

Regulatorik

DSGVO (inkl. DSFA, Auftragsverarbeitung, Drittlandtransfer), BSI C5:2026, IT-Grundschutz, NIS2/NIS2UmsuCG, DORA, KRITIS-Dachgesetz, Deutsche Verwaltungscloud-Strategie.

Warum Insight42

  • Assessment und Umsetzung aus einer Hand. Die Architekten, die den Wellenplan schreiben, bauen die Landing Zone und migrieren — keine Übergabeverluste zwischen Strategie und Betrieb.
  • Anbieterneutral. Wir empfehlen die Plattform, die zu Schutzbedarf, Budget und Exit-Strategie passt — nicht die mit der höchsten Partnerprovision.
  • Compliance eingebaut. Erfahrung mit BSI C5 und IT-Grundschutz in Projekten für den öffentlichen Sektor; DSGVO und EU-Datenresidenz als Architekturprinzip.
  • Deutsches Unternehmen, Sitz Ingolstadt. Deutschsprachige Projektteams, deutsche Vertragsbasis, europäische Maßstäbe.

Häufige Fragen zur Cloud-Migration

Ist eine DSGVO-konforme Cloud-Migration auf Azure oder AWS möglich?

Ja — mit EU-Regionen, Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenklassifikation, kundenkontrollierten Schlüsseln und einer Datenschutz-Folgenabschätzung für die betroffenen Verfahren. Für besonders sensible Daten bewerten wir zusätzlich souveräne Plattformen.

Wie lange dauert eine Cloud-Migration?

Das Assessment 2–4 Wochen, die Landing Zone 4–8 Wochen, die Migration je nach Portfolio 3–12 Monate in Wellen. Der Wellenplan aus dem Assessment nennt Ihnen konkrete Termine.

Was kostet eine Cloud-Migration?

Das hängt von Portfolio, Zielplattform und Modernisierungsgrad ab. Das Assessment liefert einen belastbaren Business Case inklusive Migrations- und Betriebskosten — bevor Sie sich festlegen.

Können wir später den Anbieter wechseln?

Wenn die Architektur es vorsieht: Infrastructure as Code, offene Formate, dokumentierte Exit-Pfade und kundenkontrollierte Schlüssel halten den Wechsel realistisch. Wir bauen das ein und üben es.

Erst wissen, dann migrieren.

In einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir Ausgangslage, Zielbild und regulatorischen Rahmen — und ob ein Cloud-Readiness-Assessment der richtige nächste Schritt ist.

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